Transcription

GC-MS-Analyse von Phthalaten: Vergleich derPerformance stationärer Phasen für die GaschromatografieVon Dan Li, Rebecca Stevens und Chris EnglishZusammenfassungPhthalate sind in der Umwelt weit verbreitet und haben aufgrund ihrer potenziell schädlichen Auswirkungen für die menschlicheGesundheit Beachtung gefunden. Der Nachweis und die Trennung von Phthalaten ist deshalb zu einer Notwendigkeit geworden.Die Gaschromatografie ist eine effektive Methode zur Trennung von Phthalaten, die mit verschiedenen Detektionsverfahren wieElektroneneinfang (ECD), Flammenionisation (FID) und Massenspektrometrie (MS) gekoppelt werden kann. In der vorliegendenStudie wurde die Methodenoptimierungssoftware Pro EZGC eingesetzt, um die optimalen stationären Phasen und Bedingungenfür die GC-MS-Analyse von Phthalaten zu bestimmen. Die Trennung der Phthalate wurde auf sieben verschiedenen stationärenPhasen verglichen: Rtx-440, Rxi-XLB, Rxi-5ms, Rtx-50, Rxi-35Sil MS, Rtx-CLPesticides und Rtx-CLPesticides2. In allen Fällenwurden 18 EPA- und EU-gelistete Phthalate in weniger als 6 Minuten analysiert. Zusätzlich wurde eine erweiterte Liste von 37 Phthalaten unter Verwendung einer optimierten Methode in weniger als 40 Minuten analysiert. Sowohl Rtx-440, eine nur von Restekerhältliche Phase, als auch Rxi-XLB Säulen zeigten die beste Auflösung des komplexen Phthalat-Gemisches.EinführungPhthalate werden in großem Umfang als Weichmacher in unterschiedlichen Industrieprodukten verwendet. Einige Phthalate gelten jedoch als endokrine Disruptoren [1] und werden mit einer Reihe von Problemen in Verbindung gebracht, darunter angeborene Fehlbildungen [2], Bluthochdruck bei Kindern [3], durch Bluthochdruck hervorgerufene Herzerkrankungen während derSchwangerschaft [4], Atemwegsstörungen [5] und Fettleibigkeit [6]. Die Europäische Union (EU) und die Umweltschutzbehördeder Vereinigten Staaten (U.S. EPA) haben die Verwendung der schädlichsten Phthalate eingeschränkt (Tabelle I).GC-MS ist eine häufig verwendete Methode zur Analyse von Phthalaten, da sie einfach, schnell und kostengünstig ist. DieGC-MS-Methode liefert außerdem massenspektrometrische Informationen und bietet damit eine leistungsstarke Geräteplattformzur Identifikation der Phthalate. Die Verwendung einer GC-Säule mit guter Trennleistung ist wichtig, weil die massenspektrometrische Identifikation und die quantitative Bestimmung aufgrund der strukturellen Ähnlichkeiten der Phthalate schwierig sein kann.So ist vielen Phthalaten ein Basispeak-Ion (m/z 149) gemeinsam, was die Identifikation und Quantifizierung von koeluierendenPhthalaten erschwert. Gemische technischer Qualität und Isomere machen das Problem noch komplizierter.Eine kürzlich veröffentlichte Abhandlung gibt einen Überblick über die am häufigsten verwendeten GC- und LC-Säulen für diePhthalat-Analyse [7]. Gemäß der vorliegenden Literatur bietet die GC-MS eine bessere Auflösung für die Phthalat-Analytik als dieLC-MS. Die am häufigsten verwendeten GC-Säulen in absteigender Reihenfolge ihrer Beliebtheit sind 5er, XLB-, 35er, 17er, 50erund 1er Phasen. Die auf einer stationären Phase erzielte Trennung lässt sich durch Anpassung der Gerätebedingungen verbessern,aber das kann im Labor ein zeitaufwändiges Verfahren sein. Mithilfe der Methodenoptimierungssoftware Pro EZGC lassen sich dieGC-Parameter (z. B. Trägergastyp, Flussrate, Temperaturprogramm, Säulenabmessungen und Vorsäule) schnell optimieren, um diekürzest mögliche Analysezeit für eine gegebene stationäre Phase zu realisieren. In dieser Untersuchung wurden für 37 Phthalate(Tabelle II) Bibliotheken für die folgenden sieben stationären Phasen für das Pro EZGC-Programm erstellt: Rtx-440, Rxi-XLB, Rxi5ms, Rtx-50, Rxi-35Sil MS, Rtx-CLPesticides und Rtx-CLPesticides2. Diese stationären Phasen wurden zur Analyse von sowohlregulierten als auch unregulierten Phthalaten ausgewertet.www.restek.com

Verwendete ChemikalienDas Phthalatester-Gemisch für EPA-Methode 8061A von Restek (Art.-Nr. 33227), das 15 der gewünschten Analyten in einer Konzentration von jeweils 1000 μg/mL enthält, wurde als primärer Referenzstandard verwendet. Als interner Standard wurde Benzylbenzoat(Art.-Nr. 31847) verwendet. Alle anderen Phthalat-Standards wurden von Chem Service bezogen.GerätDie GC-MS-Analytik wurde auf einem Shimadzu QP2010 Plus GC-MS durchgeführt. Das Gerät war mit einer der sieben Restek-Säulen (je 30 m x 0.25 mm x 0.25 µm bzw. 0.20 µm für die Säule Rtx-CLPesticides2) bestückt. Die Windows-basierte Software Pro EZGCwurde verwendet, um die optimalen Bedingungen für jede Säule festzulegen. Anschließend wurden alle Säulen direkt miteinanderverglichen, indem die Proben einheitlich unter genau den Bedingungen analysiert wurden, die die insgesamt beste Trennleistungergeben hatten. Dieser direkte Vergleich liefert ein besseres Verständnis der Selektivitätsunterschiede zwischen den einzelnen Säulen.Detaillierte Säulenbeschreibungen und die experimentellen GC-MS-Parameter sind in den Tabellen I und III angegeben.ProbenvorbereitungDie Standards wurden in Methylenchlorid gelöst und verdünnt. Standardlösungen wurden hergestellt mit 50 μg/mL (bzw. 80 μg/mL für den internen Standard Benzylbenzoat). Während der Probenvorbereitung wurde die Verwendung von Plastikteilen sorgsamvermieden; alle Vorbereitungsarbeiten wurden mithilfe von Glasgeräten (Messkolben, Spritzen, Fläschchen usw.) durchgeführt.Ergebnisse und DiskussionFür Phthalate, die von der EPA und der EU reguliert werden, wurde ein direkter Vergleich der Säulentrennleistung durchgeführt.Retentionszeiten für Phthalate auf sieben verschiedenen Phasen wurden vom Pro EZGC-Programm unter identischen GC-Bedingungen vorhergesagt. Die in Tabelle I gezeigten Bedingungen lieferten die insgesamt besten chromatografischen Ergebnisse vonallen Setups, die für die einzelnen Säulen optimiert worden waren. Als koeluierend wurden Substanzpaare mit einer Auflösung vonweniger als 1.5 definiert. Die Gesamtanalysezeit betrug weniger als 6 Minuten. Zur Bestätigung der durch die Pro EZGC-Softwarevorhergesagten Retentionszeiten wurden Chromatogramme für jede stationäre Phase unter den gleichen Bedingungen wie bei derSoftware aufgenommen (Abbildung 1). Da die Säulenlängen im Gegensatz zur Simulation nicht exakt 30 m betrugen, zeigten dieabsoluten Retentionszeiten geringfügige Abweichungen von den vorhergesagten Werten; die Elutionsreihenfolge und die koeluierenden Substanzpaare stimmten jedoch exakt mit den Vorhersagen überein. Die Säulen Rtx-440, Rxi-XLB, Rtx-CLPesticides und Rxi35Sil MS erreichten Basislinientrennungen für alle EPA- und EU-gelisteten Phthalate. Die beiden Isomere des Bis[4-methyl-2-pentyl]phthalats ließen sich auf keiner der sieben Phasen trennen. Die Elutionsreihenfolge auf den Säulen Rtx-440, Rxi-XLB, Rtx-CLPesticides und Rxi-5ms war vergleichbar.Auf den Phasen Rxi-35Sil MS und Rtx-50 wurden Unterschiede in der Elutionsreihenfolge beobachtet. Insbesondere änderte sich dieElutionsreihenfolge von vier Paaren von Phthalaten auf der Phase Rxi-35Sil MS, darunter die Isomere phthalat (Peaks 6 und 7/8), Bis(2-ethoxyethyl)phthalat/Di-n-pentylphthalat (Peaks 9 und 10), Butylbenzylphthalat/Hexyl-2-ethylhexylphthalat (Peaks 12 und 13) und at (Peaks 14 und 15).Die Säulen mit den Phasen Rtx-440 und Rxi-XLB zeigten die insgesamt beste Trennleistung unter diesen Bedingungen. Peaks, dieauf anderen Phasen koeluierten, wurden auf Rtx-440- und Rxi-XLB-Säulen gut aufgelöst. Zu den Paaren, die auf anderen Phasen nicht aufgelöst wurden, gehören Bis(2-ethylhexyl)phthalat und Dicyclohexylphthalat (Peaks 15 und 16) auf der Rxi-5ms-Säule,Bis(2-ethylhexyl)phthalat und Butylbenzylphthalat (Peaks 15 und 12) auf der Rtx-50-Säule und Bis(2-methoxyethyl) und Bis[4methyl-2-pentyl]phthalat (Peaks 6 und 7,8) sowie Bis(2-ethoxyethyl)phthalat und Di-n-pentylphthalat (Peaks 9 und 10) auf derRtx-CLPesticides2-Säule. In Isomerengemischen technischer Qualität können Isomerengruppen wie Diisononylphthalat und Diisodecylphthalat (Peaks 18 und 19) identifiziert werden, aber es ist nicht möglich, jedes einzelne Isomer innerhalb einer Gruppevollständig aufzulösen. Zum Glück gibt es eindeutige Ionen zur Identifikation und zur quantitativen Bestimmung, z. B. m/z 293 fürDiisononylphthalat und m/z 307 für Diisododecylphthalat (Abbildung 1).Ein umfassenderer Vergleich der sieben stationären Phasen wurde für die Trennung von 37 Phthalaten (insgesamt 40 Peaks, einschließlich dreier Isomere) anhand der von der Pro EZGC-Software vorhergesagten Retentionszeiten durchgeführt (Tabelle II). Diein Tabelle III angegebenen GC-Parameter ermöglichten die Trennung von 34 der 40 Peaks auf sowohl den Rtx-440- als auch den RxiXLB-Säulen in weniger als 40 Minuten und die beiden Phasen führten zu unterschiedlichen Koelutionen. Das Chromatogramm derRtx-440-Säule wurde erfasst und ist in Abbildung 2 dargestellt. Für einige Paare, die nicht basisliniengetrennt werden konnten, wardie Auflösung dennoch ausreichend für eine qualitative Analyse. Es gibt keinen einzigen Satz von Bedingungen, der für alle Phasenoptimal ist. Das Programm mit den insgesamt besten Ergebnissen in puncto Geschwindigkeit und Zahl der aufgelösten Peaks wurdefür den direkten Säulenvergleich ausgewählt. Analytiker können die Bedingungen für ihre spezifischen Substanzlisten unter Verwendung des Pro EZGC-Programms optimieren. Aufgrund der Analysegeschwindigkeit insgesamt und der hohen Trennschärfe für dieZielanalyten empfehlen wir die Verwendung der Phasen Rtx-440 und Rxi-XLB zur GC-MS-Analyse von Phthalaten.www.restek.com2

Tabelle I: Vorhergesagte Elutionszeiten für regulierte Phthalate auf verschiedenen GC-Säulen von RestekSäule: 30 m x 0.25 mm x 0.25 μm (0.20 μm für die Rtx-CLPesticides2-Säule)Konstante Lineargeschwindigkeit: 66.7 cm/secOfen: 200 C (0.5 min), auf 330 C (320 C für Rtx-50) mit 30 C/min (1 min)Retentionszeit (min)PeakNr.BezeichnungGelistet LPesticides(Art.-Nr.11123)Rxi-35Sil inheit1Dimethylphthalat*EPA 8061A,EPA iethylphthalat*EPA 8061A,EPA Priority, nzoatInterner iisobutylphthalat*EPA butylphthalat*EPA 8061A,EPA s(2-methoxyethyl)phthalat*EPA 4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 1*EPA -methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 2*EPA -methoxyethyl)phthalat*EPA n-pentylphthalat*EPA n-hexylphthalat*EPA lbenzylphthalat*EPA 8061A,EPA Priority, -ethylhexylphthalatEPA cheQualität14Bis(2-butoxyethyl)phthalat*EPA (2-ethylhexyl)phthalat*EPA yclohexylphthalat*EPA 8061A,EPA Priority, tylphthalat*EPA 8061A,EPA Priority, nylphthalat*EPA eis: Die Schattierung zeigt koeluierende Peaks an (Rs 1.5). Für die einzelnen Säulen zeigen unterschiedliche Schattierungsfarben unterschiedliche Koelutionspaare an.*Diese Verbindungen sind im Phthalatester-Gemisch von Restek für die EPA- Methode 8061A enthalten (Art.-Nr. 33227).**Peaks 19 und 20 sind nicht isobar und können durch Selected Ion Monitoring (SIM) getrennt werden.Obwohl GC-MS im allgemeinen die bevorzugte Methode ist, da sie eindeutigere Informationen liefert, lassen sich Phthalate auchmithilfe von GC-ECD erfolgreich analysieren. EPA 8061A ist eine Methode, die zur Identifikation und zur quantitativen Bestimmungvon Phthalaten in wässrigen und festen Matrices mithilfe einer parallelen Säulenkonfiguration und zwei Elektroneneinfangdetektoren (ECDs) verwendet wird [8]. Rtx-440 und Rxi-35Sil MS-Säulen sind ideal für eine Konfiguration mit zwei parallelen Säulen. Mithilfe der Pro EZGC-Software ließen sich geeignete Analysebedingungen für die Rtx-440-Säule schnell bestimmen, und die Rxi-35SilMS-Säule diente dann aufgrund der beobachteten Änderungen in der Elutionsreihenfolge als ausgezeichnete Bestätigungssäule. DieGC-ECD-Bedingungen lassen sich unter Verwendung des kostenlosen online EZGC-Method Translators von Restek leicht aus denin Tabelle III gezeigten GC-MS-Methoden ableiten; ersatzweise finden Sie optimierte GC-ECD-Geräteparameter und Beispielschromatogramme auch unter http://blog.restek.com/?p 17388 [9].3www.restek.com

Tabelle lI: Vorhergesagte Elutionszeiten für Phthalate (erweiterte Liste) auf verschiedenen GC-Säulen von RestekSäule: 30 m x 0.25 mm x 0.25 μm (0.20 μm für die Rtx-CLPesticides2-Säule)Konstante Lineargeschwindigkeit: 48 cm/secOfen: 150 C (0.8 min), auf 200 C mit 5 C/min, auf 275 C mit 3 C/min (2 min)PeakNr.BezeichnungGelistet 5ms(Art.-Nr.13423)Rtx-50(Art.-Nr.10523)Rxi-35Sil MS(Art.-Nr.13823)RtxCLPesticides(Art.-Nr. 11123)RtxCLPesticides2(Art.-Nr. 11323)CAS-Nr.Reinheit1Dimethylphthalat*EPA 8061A,EPA 4.1744.7931459-93-4Rein3Diethylphthalat*EPA 8061A,EPA EPA -5Rein6Di-n-butylphthalat*EPA 8061A,EPA 84-74-2Rein7Bis(2-methoxyethyl)phthalat*EPA 82-8Rein8Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 1*EPA 3-9Rein9Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 2*EPA 3-9Rein10Bis(2-ethoxyethyl)phthalat*EPA 54-9Rein11Di-n-pentylphthalat*EPA t14Di-n-hexylphthalat*EPA Butylbenzylphthalat*EPA 8061A,EPA 12885-68-7Rein17Hexyl-2-ethylhexylphthalatEPA 184-71-9Rein20Bis(2-n-butoxyethyl)phthalat*EPA -83-9Rein21Dicyclohexylphthalat*EPA 8061A,EPA 79284-61-7Rein22Bis(2-ethylhexyl)phthalat*EPA l)phthalat-Isomer t-Isomer hnischeQualitätwww.restek.com4

(Fortsetzung von Seite 4)Tabelle lI: Vorhergesagte Elutionszeiten für Phthalate (erweiterte Liste) auf verschiedenen GC-Säulen von RestekSäule: 30 m x 0.25 mm x 0.25 μm (0.20 μm für die Rtx-CLPesticides2-Säule)Konstante Lineargeschwindigkeit: 48 cm/secOfen: 150 C (0.8 min), auf 200 C mit 5 C/min, auf 275 C mit 3 C/min (2 min)PeakNr.BezeichnungGelistet 5ms(Art.-Nr.13423)Rtx-50(Art.-Nr.10523)Rxi-35Sil MS(Art.-Nr.13823)RtxCLPesticides(Art.-Nr. 11123)RtxCLPesticides2(Art.-Nr. alat-Isomer scheQualität32Di-n-octylphthalat*EPA 8061A,EPA omerengemisch39Dinonylphthalat*EPA ätHinweis: Die Schattierung zeigt koeluierende Peaks an (Rs 1.5). Für die einzelnen Säulen zeigen unterschiedliche Schattierungsfarben unterschiedliche Koelutionspaare an.*Diese Verbindungen sind im Phthalatester-Gemisch von Restek für die EPA- Methode 8061A enthalten (Art.-Nr. 33227).Tabelle III GC-MS-ParameterParameterInjektortemperatur ( C)Injektionsvolumen (µL)LinerOfen TemperaturprogrammTrägergas: HeSplit-VerhältnisDetektorModus:Temp. Ionisierungsmodus:Werte für EPA & EU-Listen2801.0Werte für erweiterte Liste2801.0Restek Premium 3.5mm Precision Liner mit Glaswolle (Art.-Nr. 23320.1)Restek Premium 3.5mm Precision Liner mit Glaswolle (Art.-Nr. 23320.1)200 C (0.5 min), auf 330 C* mit 30 C/min (1 min)150 C (0.8 min), auf 200 C mit 5 C/min, auf 275 C mit 3 C/min (2 min)Konstante Lineargeschwindigkeit: 66.7 cm/sec bei 200 C (3 mL/min**)Konstante Lineargeschwindigkeit: 48 cm/sec bei 150 C (1.6 mL/min)20:1MSVollscan (59–400)300 C0.1 secQuadrupol280 C0.9 minPFTBAEI20:1MSVollscan (59–400)300 C0.1 secQuadrupol280 C2.5 minPFTBAEI*320 C für Rtx-50**3 mL/min ist für manche Geräte möglicherweise zu hoch. Konsultieren Sie das Betriebshandbuch Ihres Geräts vor der Programmierung.5www.restek.com

SchlussfolgerungDie sieben am häufigsten verwendeten GC-Säulen für die Analyse von Phthalaten wurden mithilfe der Pro EZCG-Software, eines Toolszur flexiblen und einfachen GC-Optimierung, direkt verglichen. Die überlegene Selektivität und Trennleistung der Säulen Rtx-440und Rxi-XLB ergab schnelle Analysezeiten für sowohl die regulierten als auch die Phthalate der erweiterten Liste. Mit guter Auflösung,hohen maximalen Betriebstemperaturen (340 C für Rtx-440 und 360 C für Rxi-XLB [Tabelle IV]) sowie minimalem Säulenbluten sinddie Säulen Rtx-440 und Rxi-XLB die bevorzugte Wahl für die Analyse von Phthalaten mithilfe der GC-MS. Bei Verwendung eines GCECD Systems anstelle der GC-MS wird eine Konfiguration mit den beiden Säulen Rtx-440 und Rxi-35Sil MS empfohlen.Tabelle IV: 10523)Rxi-35Sil MS(Art.-Nr.13823)Rtx-CLPesticides(Kat.-Nr. 11123)Rtx-CLPesticides2(Kat.-Nr. 11323)340360350320360340340Maximaltemperatur ( C)DanksagungenDie Autoren bedanken sich bei der Shimadzu Corporation für ihre Unterstützung.Literatur[1] H. Choi, J. Kim, Y. Im, S. Lee, Y. Kim, The association between some endocrine disruptors and hypospadias in biological samples. J. Environ. Sci. Health, Part A: Toxic/Hazard. Subst.Environ. Eng. 47 (13) (2012) 2173–2179. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22871016[2] N. Nassar, P. Abeywardana, A. Barker, C. Bower, Parental occupational exposure to potential endocrine disrupting chemicals and risk of hypospadias in infants. Occup. Environ. Med. 67(9) (2010) 585–589. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19939854[3] L. Trasande, S. Sathyanarayana, A.J. Spanier, H. Trachtman, T.M. Attina, E.M. Urbina, Urinary phthalates are associated with higher blood pressure in childhood. J. Pediatr. 163 (3) (2013)747–753e1. 3/[4] E.F. Werner, J.M. Braun, K. Yolton, J.C. Khoury, B.P. Lanphear, The association between maternal urinary phthalate concentrations and blood pressure in pregnancy: The HOME Study.Environ. Health 14 (2015) 75. http://www.ehjournal.net/content/14/1/75[5] J.J. Jaakkola, T.L. Knight, The role of exposure to phthalates from polyvinyl chloride products in the development of asthma and allergies: A systematic review and meta-analysis.Environ. Health Perspect. 116 (7) (2008) /PMC2453150/[6] E.E. Hatch, J.W. Nelson, R.W. Stahlhut, T.F. Webster, Association of endocrine disruptors and obesity: Perspectives from epidemiological studies. Int. J. Androl. 33 (2) (2010) 374[7] S. Net, A. Delmont, R. Sempere, A. Paluselli, B. Ouddane, Reliable quantification of phthalates in environmental matrices (air, water, sludge, sediment and soil): A review. Sci. TotalEnviron. 515-516 (2015) 162–180. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25723871[8] U.S. Environmental Protection Agency, Method 8061A, Phthalate Esters by Gas Chromatography with Electron Capture Detection (GC/ECD), Rev. 1, December 1996. /documents/8061a.pdf[9] D. Li, Phthalate determination by dual column set in eight minutes, ChromaBLOGraphy, Restek Corporation, 2015. http://blog.restek.com/?p 17388www.restek.com6

Abbildung 1: EPA- und EU-gelistete Phthalate und der interne Standard (Benzylbenzoat) sind im Scanmodus undim SIM-Modus (m/z 293 bzw. m/z 307) für sieben verschiedene stationäre GC-Phasen angezeigt (Bedingungen sindin Tabelle III angegeben).Rtx-440Peaks1. Dimethylphthalat2. Diethylphthalat3. Benzylbenzoat4. Diisobutylphthalat5. Di-n-butylphthalat6. Bis(2-methoxyethyl)phthalat7. Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 18. Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 29. Bis(2-ethoxyethyl)phthalat10. Di-n-pentylphthalat3Peaks11. Di-n-hexylphthalat12. Butylbenzylphthalat13. Hexyl-2-ethylhexylphthalat14. Bis(2-butoxyethyl)phthalat15. Bis(2-ethylhexyl)phthalat16. Dicyclohexylphthalat17. Di-n-octylphthalat18. Diisononylphthalat19. Diisodecylphthalat20. DinonylphthalatTICm/z 293m/z me (min)GC EV14087www.restek.com5.25

Abbildung 1 FortsetzungRxi-XLBTICm/z 293m/z 30731511122542017169 10613 3.754.004.254.504.755.005.25Time (min)GC EV1409Rtx-CLPesticidesTICm/z 293m/z 30731511524167,8122017169 1013 1418191.251.501.752.002.252.502.753.00Time (min)GC EV1414www.restek.com83.253.503.754.004.254.504.75

Abbildung 1 FortsetzungRxi-35Sil MSTICm/z 293m/z 4.04.55.0Time (min)GC EV1413Rtx-50TICm/z 293m/z 307315129124166 253.503.754.004.254.504.755.005.25Time (min)GC EV14159www.restek.com5.50

Abbildung 1 FortsetzungRxi-5ms3TICm/z 293m/z 30715,16201125419612101713 147,818191.01.52.02.53.03.54.04.55.0Time (min)GC EV1412Rtx-CLPesticides2TICm/z 293m/z .002.252.502.753.003.25Time (min)GC EV1416www.restek.com103.503.754.004.254.504.755.00

Abbildung 2: Die Substanzen aus der erweiterten Phthalat-Liste (50 µg/mL) wurden im Scanmodus auf einer Rtx440-Säule getrennt (Bedingungen sind in Tabelle III angegeben).Peaks1. Dimethylphthalat2. Dimethylisophthalat3. Diethylphthalat4. Benzylbenzoat5. Diisobutylphthalat6. Di-n-butylphthalat7. Bis(2-methoxyethyl)phthalat8. Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 19. Bis(4-methyl-2-pentyl)phthalat-Isomer 210. Bis(2-ethoxyethyl)phthalat11. Di-n-pentylphthalat12. Butylcyclohexylphthalat13. Butyl-2-ethylhexylphthalat14. Di-n-hexylphthalat15. Butyloctylphthalat16. Butylbenzylphthalat17. Hexyl-2-ethylhexylphthalat18. Butylisodecylphthalat19. Bis(2-ethylhexyl)hexahydrophthalat20. Bis(2-n-butoxyethyl)phthalatPeaks21. Dicyclohexylphthalat22. Bis(2-ethylhexyl)phthalat23. Butyl-n-decylphthalat24. Diphenylphthalat25. Bis(4-methylcyclohexyl)phthalat-Isomer 126. Bis(4-methylcyclohexyl)phthalat-Isomer 227. Hexylisodecylphthalat28. Benzyl-2-ethylhexylphthalat29. Bis(4-methylcyclohexyl)phthalat-Isomer 330. Bis(2-ethylhexyl)isophthalat31. Bis(2-(ethoxyethoxy)ethyl)phthalat32. Di-n-octylphthalat33. n-Hexyldecylphthalat34. Diphenylisophthalat35. Dibenzylphthalat36. Diisononylphthalat37. Di-n-octylisophthalat38. Diisodecylphthalat39. Dinonylphthalat40. 3301522.52926 2827.53731362725.03530.032.5Time (min)GC EV140711www.restek.com3835.0

Haben Sie Fragen dazu? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören (Tel. 06172 2797-0,[email protected])Restek Patente und Marken sind Eigentum der Restek Corporation. (Eine vollständige Liste finden Sie unter www.restek.com/Patents-Trademarks.) Andere Marken in derLiteratur oder auf der Website von Restek sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Eingetragene Marken von Restek sind in den USA und möglicherweise auch in anderen Ländernregistriert. Um sich von zukünftigen Mitteilungen von Restek abzumelden oder Ihre Präferenzen zu ändern, besuchen Sie uns unter www.restek.com/subscribeUm Ihren Status bei einem autorisierten Restek Händler oder einem Vertriebspartner für Geräte zu aktualisieren, wenden Sie sich bitte direkt an diese Partner. 2018 Restek Corporation. Alle Rechte vorbehalten.www.restek.comLit.-Nr. GNAN2380B-DE

Zur Bestätigung der durch die Pro EZGC-Software vorhergesagten Retentionszeiten wurden Chromatogramme für jede stationäre Phase unter den gleichen Bedingungen wie bei der Software aufgenommen (Abbildung 1). . die auf anderen Pha-sen nicht aufgelöst wurden, gehören Bis(2-ethylhexyl)phthalat und Dicyclohexylphthalat (Peaks 15 und 16) auf .